Studierfähigkeitstest

in den medizinischen Fächern und für wirtschaftswissenschaftliche Fachhochschulstudiengänge

Den TMS (Test für medizinische Studiengänge), die Mutter aller deutschen Studierfähigkeitstests, gibt es seit den 1980er Jahren. Darüber hinaus sind in weiteren Studienfächern Studierfähigkeitstestverfahren als Zugangsvoraussetzung etabliert worden, beispielsweise in anderen medizinischen (Pharmazie), wirtschaftswissenschaftlichen (BWL) oder naturwissenschaftlichen Fächern (Chemie). Für das Sportstudium gibt es schon lange Zeit einen Fähigkeitstest, alle Bewerber auf ein Sportstudium müssen die Sporteignungsprüfung bestehen. Bei der Vielzahl an Bewerbungen bleibt es den Hochschulen nicht erspart, ein Instrument einzusetzen, um passende Bewerber von ungeeigneten zu unterscheiden.

Wenn im favorisierten Fach ein Studierfähigkeitstest verlangt wird, dann müssen Sie gut vorbereitet sein. Um diese Vorbereitung angemessen absolvieren zu können, sollten Sie genauestens über die Logik informiert sein, die hinter dem Testverfahren steht. Zu einer guten Vorbereitung gehört nämlich vor allem: Den Überblick zu behalten.

Aufbau der Studierfähigkeitstests

Ein Studium baut auf Fertigkeiten, die bereits in der Schule erworben wurden. Dennoch reichen die Schulnoten in manchen Fächern nicht aus, um Studierfähigkeit zu belegen. Denn Maßstäbe, die Lehrer bei der Notenvergabe einsetzen, unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland und sogar von Schule zu Schule. Mit dem schriftlichen Fähigkeitstest möchten Hochschulen die Eignung eines Bewerbers prüfen. Es werden schulähnliche Inhalte wie Mathematik, Deutschkenntnisse und Allgemeinwissen getestet. Darüber hinaus werden Intelligenztests zum Erfassen der geistigen Fähigkeiten eingesetzt. Mit Intelligenztests beabsichtigt man Fähigkeiten zu überprüfen, die in der Schule so nicht direkt vermittelt werden, wie zum Beispiel das Vermögen zu logischem Denken.

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ISBN 978-3-941356-02-3

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